Postkartenbuch Schiffe der Meyer Werft Inhalt 30 Stück

Eine Schiffsüberführung wird jedes Mal mit großem Interesse aller beteiligten Firmen und von unzähligen Zuschauern und verschiedenen Fernsehteams verfolgt. Denn ein Schiff muss, bevor es die Nordsee und den Probefahrtstandort Eemshaven (Niederlande) erreicht, einige Hindernisse auf der Ems passieren: Dockschleuse, kleine Fußgängerbrücke, Friesenbrücke Weener, Jann-Berghaus-Brücke Leer und Emssperrwerk. Außerdem entstehen beträchtliche Kosten während der Überfahrt, darin sind die Aufwendungen für vier Schlepper, den Schwimmkran und auch das spezielle Training der Lotsen enthalten. Die maximale Länge sowie Breite der Ozeanriesen wird wesentlich von den Maßen des Panamakanals (Schleusenkammer: 294,3 m lang, 32,2 breit, 26 m tief ) bestimmt. Doch bis zum Kommando „Leinen los“ und dem Ablegen von der Pier oder bis die Musik „I‘m Sailing“ von Rod Stewart über die Außenbordlautsprecher ertönt, arbeiten mehr als 2 Jahre bis zu 2000 "Meyer Werft“-Mitarbeiter und einige tausend Zulieferfirmen-Angestellte an dem jeweiligen Schiff. Die ungewöhnlichste Überführung in der Geschichte hatte wohl der Fracht- und Passagierdampfer „Graf Goetzen“ (Baujahr 1914), der in dem Hollywood-Film „African Queen“ mit Katharine Hepburn und Humphrey Bogart weltberühmt wurde. Das fertige Schiff wurde in Einzelteile zerlegt, in Kisten verpackt und auf Weltreise geschickt. Hunderte von Afrikanern beförderten diese anschließend durch die Wildnis und Steppe bis zum einige hundert Kilometer im Binnenland gelegene Tanganjika-See. Dort wurde das Schiff mit Hilfe von Papenburger Ingenieuren wieder zusammen gesetzt. Noch heute ist es unter dem Namen „Liemba“ im Einsatz. Hier erhalten Sie ein schönes Postkartenbuch mit 30 Postkarten in dem einige dieser Schiffe abgebildet sind. Ein tolles Geschenk für jeden Liebhaber von Schiffen


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